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Ultraschall der Brust

Bislang gibt es noch keine perfekte Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Optimal ist die Kombination der derzeit besten Methoden, der Mammographie und der Mammasonographie. Das offizielle Mammographiescreening verzichtet auf die Kombinationsuntersuchung mittels Ultraschall.

Es gibt Befunde, die sind durch die Mammographie nicht darstellbar, vor allem bei sehr dichtem Drüsengewebe, da ist dann die Ergänzung durch Ultraschall angeraten. Auch ist das offizielle Untersuchungsintervall von 2 Jahren ein mögliches Risiko. Tumore, die schon längst entstanden sind, werden manchmal erst durch eine begleitende Gewebereaktion darstellbar. Möglicherweise im untersuchungfreiem Intervall, damit würde die Diagnose Brustkrebs verzögert und der Tumor kann weiter wachsen.

Wir empfehlen die Durchführung eines ergänzenden Ultraschall der Brust bei bekannter hoher Brustdrüsendichte (ACR III), oder auch im Wechsel zum Mammographie, um das Risiko eines Intervallkarzinoms (Krebsdiagnose zwischen den Routineterminen alle 2 Jahre) zu minimieren.

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