Traditionell chinesische Medizin
Der Weg zur Diagnose in der chinesischen Medizin wird nach einer ausführlichen Anamnese durch die Beurteilung der sog. „Acht Leitkriterien“, Bestimmung der eine Krankheit bedingenden Faktoren sog. „Agenzien“ sowie der Berücksichtigung betroffener Funktionskreise bewertet. Anschließend erfolgt eine Therapie mittels Akupunktur und/oder Arzneitherapie.
Bei der Akupunktur werden erlernte Punkte des menschlichen Körpers mit sterilen dünnen Akupunkturnadeln stimuliert, um die Energie zu beeinflussen, das nach chinesischer Vorstellung bei einer Krankheit oder bei Beschwerden blockiert ist. Durch die Nadeln wird die Störung aufgehoben, sodass die Energie wieder harmonisch fließen kann.
Die chinesische Arzneimitteltherapie basiert auf der Wirkung von Heilpflanzen, Mineralien sowie selten auch tierische Bestandteile. Sie wirken durch bestimmte Charakteristika eines jeden einzelnen Arzneimittels. Diese setzen sich zusammen aus den Geschmacksrichtungen, der Funktionskreis-/ Leitbahnbezug, auf die sie wirkt und der Temperatur.
Die TCM kann sehr gut bei gynäkologischen Beschwerden eingesetzt werden, u. a. bei Kinderwunsch, habituelle Abortneigung, Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, rez. Herpes genitalis, PMS, zyklische Migräne, Wechseljahrsbeschwerden, etc.